Ich trau auf Gott, was soll's denn sein, SWV 107 (Heinrich Schütz)

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  • (Posted 2019-04-04)   CPDL #53871: 
1628 Version: (MS) (OS)      
1661 Version: (MS) (OS)      
Editor: Gerd Eichler (submitted 2019-04-04).   Score information: A4, 1 page, 54 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from original prints. Continuous barlines are in the original score. Original Note values retained, clefs modernized. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2017-08-19)   CPDL #45989:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-08-19).   Score information: A4, 1 page, 30 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition at IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Ich trau auf Gott, was soll's denn sein, SWV 107
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 11
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 11
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 11
Description: Psalm 11 from the Becker Psalter.
The original prints only provide a very few hyphens in the text underlay. In both editions in modern times Spitta (1894) and Blankenburg (1957) misinterpreted the text underlay of the 1st verse "Der Gottloſs Bog ge ſpan net iſt" as "Der Gott-los'n Bo-gen span-net ist" However, especially the 1626 edition clearly reveals that the correct text is "Der Gott-los'n Bog' ge-span-net ist"

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 11.

German.png German text

Modernized spelling:
1  Ich trau auf Gott, was soll's denn sein,
Dass ihr mein Seel wollt treiben,
Dass sie auf eure Berg allein
Soll fliehend sicher bleiben?
Der Gottlos'n Bog' gespannet ist,
Ihr Pfeil heimlich sind zugerüst,
Die Frommen zu verderben.

2  Den Grund sie reißen um mit Trutz,
Was soll der G'rechte machen?
Der Herr im Himmel ist sein Schutz,
Der wird wohl seh'n zur Sachen,
Denn seine Augen forschen wohl,
Die Menschenkinder allzumal.
Er prüfet die Gerechten.

3  Mit Ernst sein Seele hassen tut
Das frevel-gottlos Leben.
Blitz, Wetter, Schwefel, Feuersglut
Zu Lohn er ihn'n wird geben.
Das Recht er liebt und das Gericht,
Wer auf ihn setzt sein Zuversicht,
Der ist ihm lieb vor allen.

German.png German text

Original spelling:
1.  Ich trau auf Gott, was ſols denn ſeyn/
Daß ihr mein Seel wolt treiben/
Daß ſie auf eure Berg allein/
Soll fliehend ſicher bleiben?
Der Gottloſn Bog geſpannet iſt/
Ihr Pfeil heimlich ſind zugerüſt/
Die Frommen zu verderben.

2.  Den Grund ſie reiſſen umb mit Trutz/
Was ſol der Grechte machen?
Der HERR im Himmel iſt ſein Schutz/
Der wird wohl ſehn zur Sachen/
Denn ſeine Augen forſchen wohl
Die Menſchenkinder allzumal./
Er prüfet die Gerechten.

3.  Mit Ernſt ſein Seele haſſen thut
Das frevel gottlos leben/
Plitz/ Wetter/ Schwefel/ Feuersglut
Zu Lohn er ihnn wird geben.
Das Recht er liebt und das Gericht./
Wer auff ihn ſetzt ſein Zuverſicht/
Der iſt ihm lieb für allen.